Leseempfehlungen

An dieser Stelle möchte ich Ihnen ein paar interessante Bücher vorstellen, vielleicht als Anregung für Ihren nächsten Einkauf. Gern können Sie mir auch Ihre eigenen Leseempfehlungen zusenden!

Zu: David Mitchell:Der dreizehnte Monat

Der 13. Monat. Merkwürdiger Titel. Neugierig geworden kaufte ich das Buch. Es erzählt von den Sorgen und Nöten eines Dreizehnjährigen, der vor Mobbing in der Schule stottert. Er, der unter einem Pseudonym so gute Gedichte schreibt, dass sie veröffentlicht werden, hat es sehr schwer. Wem soll er davon berichten, ohne wieder als Feigling und Muttersöhnchen behandelt zu werden? Sein Vater hat dafür keine Zeit, seine Mutter lebt in einer anderen Hemisphäre. Seine ältere Schwester ist ätzend. Bis er eines Tages entdeckt, dass sie gar nicht mal so übel ist. Aber das dauert. Seine von ihm angehimmelte Flamme stellt sich auch als ziemlich primitiv heraus. Er ist in diesem Jahr der Underdog. Ein Buch, das zu lesen viel Freude bereitet und an meine eigene, längst vergangene Jugend, Parallelen zieht. Es ist unbedingt empfehlenswert.

Von: Dieter A.Lange



Zu: "Liebling, vergiß die Socken nicht" von Maeve Haran

Das ist ein lustiger und auch rühriger Frauenroman - 1995 erschienen. Es geht um die bunte Medienwelt in Großbritanien. Ein junge Frau, verheiratet mit einen TV-Star- und Mutter von 2 Töchtern, will aus dem Hausfrauendasein ausbrechen und versetzt somit die ganze Familie in erstaunen, denn wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch nicht das Gleiche, schon gar nicht, wenn es Mann und Frau sind. Nett geschrieben und nachvollziehbar, obwohl ich nie Hausfrau war und es mir auch nicht so recht vorstellen kann. Liebe, Herz, Schmerz und lustige Stories aus der Fernsehwelt umrunden den Roman und man kann ihn schlecht wieder weglegen. Viel Spaß damit, mich hat er in einer eher traurigen Zeit sehr aufgemuntert.

Von: Dororthea



Zu: Der Polizist und die Frau

„Der Polizist und die Frau“ ist ein Buch über Liebe, Sinnlichkeit und Zärtlichkeit. Es beschreibt die Erotik, die Sexua lität einer älteren Frau. Es ist ein Buch über innere und äußere Freiheit und über innere Gefängnisse, ein Buch, in dem Feindbilder aufgelöst und Standesunterschiede überwunden werden. Der Polizeiberuf wird in seinem fast unmenschlichen Stress gezeigt. Und man entdeckt überrascht den Menschen unter der Uniform. http://www.hella-schwerla.de/

Von: Hella Schwerla



Seite: 1 2 3 4 5